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Besser schlafen bei Hitze – 5 Tipps für ruhigere Sommernächte

Erstellt von Carina N. am

Es geht nichts über luftig-laue Sommernächte! Doch so schön Sommer und Sonne auch sind, erholsamer Schlaf ist bei den hohen Temperaturen oft spärlich gesät. Die Räume heizen sich mit stickiger Luft auf und wir wälzen uns unruhig in den Laken. Sinken wir schließlich in den wohlverdienten Halbschlaf, surren uns Moskitos um die Ohren, und nach ein paar Stunden kitzelt schon das erste Tageslicht auf der Nase. Mit diesen 5 Tipps bleiben wir auch in heißen Nächten cool.

Die innere Uhr tickt im Sommer anders als im Winter 

18 Grad gelten in unseren Breitengraden als ideale Temperatur für einen erholsamen Schlaf. In der warmen Jahreszeit liegen die nächtlichen Temperaturen jedoch oftmals darüber und der Körper kommt schwer zur Ruhe.

Aber nicht nur das Klima spielt eine wichtige Rolle für unseren Schlaf, sondern auch das Licht: Es wird abends später dunkel und morgens früher hell. Unser Rhythmus verschiebt sich auf natürliche Weise nach hinten und wir werden später müde als im Winter. Folglich gehen wir oft auch später ins Bett. Früh morgens signalisiert uns das Tageslicht: Aufstehen, ein neuer Tag beginnt. Daher sind wir in den Sommermonaten meistens früher wach als im Winter. Kurzum: Unsere Nächte sind kürzer und unsere Tage umso länger.

 

Diese Tipps sorgen für einen entspannteren Schlaf:

 

Wärme gegen Wärme: Tees und lauwarme Dusche vor dem Schlafengehen

Es klingt paradox, doch eine wirkungsvolle Methode gegen Hitze bei Nacht sind lauwarme Tees und eine lauwarme Dusche vor dem Schlafengehen. Der erste Reflex an heißen Tagen ist ein Griff zur eisgekühlten Limo oder ein Gang unter die kalte Dusche. Beides signalisiert dem Körper jedoch: Es ist kalt, und um nicht zu frieren, muss der Organismus wieder auf die normale Körpertemperatur gebracht werden. Unser Körper wandelt die vermeintliche Kälte also in Wärme um, und dadurch wird uns innerlich umso heißer.

Für lauwarmen Tee (Kräutertees wie Kamille wirken zusätzlich beruhigend) muss der Körper hingegen keine Energie aufwenden, um das Getränk auf Körpertemperatur zu bringen. Stattdessen sorgt die leichte Wärmezufuhr für einen angenehmen Schweißfilm auf der Haut, der sanft kühlt. Es wird also eine Art körpereigene Klimaanlage aktiv. Ähnlich verhält es sich mit einer lauwarmen Dusche vor dem Schlafengehen.

 

Gutes Raumklima und luftige Materialien verhelfen zu besserem Schlaf

Auch im Schlafzimmer selbst kannst Du einiges für ein besseres Raumklima tun. Neben geschlossenen, abgedunkelten Fenstern, die Sonnenlicht und Wärme am Tag aus dem Schlafzimmer fernhalten, solltest Du früh morgens und spät abends gründlich lüften, um die abgekühlte Luft hineinzulassen.

Luftige Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen eignet sich zudem am besten für sommerliche Nächte. Die natürlichen Stoffe sind luftdurchlässig und angenehm auf der Haut. Wer die Wahl zwischen Satin oder Seide und Baumwolle oder Leinen hat, sollte im Sommer immer zu letzteren greifen. Auch ist es empfehlenswert, in besonders heißen Nächten auf Bettdecken zu verzichten und  stattdessen einfache Bezüge zu verwenden.

 

Ein feuchtes Tuch vor dem geöffneten Fenster aufhängen

Wenn möglich, solltest Du im Sommer bei geöffnetem Fenster schlafen. Mit einem simplen Trick kannst Du Deinem Schlafzimmer zusätzlich Wärme entziehen, indem Du ein feuchtes Tuch (Strand-Tuch, Bettlaken oder Ähnliches) vor dem offenen Fenster aufhängst. Durch Verdunstung sinkt die Temperatur im Raum leicht ab. Wer möchte, kann zusätzlich Lavendelöl oder Pfefferminzöl auf das Tuch träufeln – das sorgt für einen angenehmen Duft und ätherische Öle können zu einer besseren Schlafqualität beitragen.

Übrigens: Lavendelöl auf der Haut ist ein natürlicher Moskito-Abwehrer. Die kleinen Blutsauger mögen den Duft des Lavendels nicht und bleiben uns fern.

Schweres, fettiges Essen und Alkohol vor dem Schlafengehen vermeiden

Auch unsere Ernährung trägt viel zu unserer Schlafqualität bei. Ein, zwei Bierchen zum deftigen Essen im Biergarten, Leckeres vom Grill – bei diesen sommerlichen Verführungen Nein zu sagen, erfordert viel Disziplin. Doch solltest Du zumindest darauf achten, circa drei Stunden vor dem Zubettgehen nichts mehr zu essen. Denn bei der Verarbeitung fettiger, schwerer Speisen und Alkohol läuft unser Organismus auf Hochtouren und friedliches Schlummern liegt oft fern.

Stattdessen solltest Du abends so oft es geht etwas Leichtes essen. Kleiner Tipp: In der Regel ist Eiweiß ein Muntermacher und gesunde Kohlenhydrate wirken schlaffördernd.

Mensch ärgere Dich nicht – Schlafen ist Kopfsache

„Verdammt, jetzt kann ich schon wieder nicht schlafen! In vier Stunden klingelt mein Wecker.“ Kommen Dir diese Gedanken bekannt vor? Sie sind frustrierend und machen nicht selten wütend, denkt man doch daran, wie müde und zerknirscht man am nächsten Morgen sein wird. Vor allem hindern sie uns aber erst recht an unserem ersehnten Schlaf.

Statt uns grübeln hin- und herzuwälzen, sollten wir nachts lieber zu einem Buch greifen. Das lenkt nicht nur ab, sondern macht durch die Konzentration auch früher oder später müde. Das Smartphone sollten wir besser weglegen, denn das blaue Licht wirkt schlaf hemmend.

Wenn Du das nächste Mal nachts wach liegst, tröstet Dich vielleicht dieser Gedanke: Wir schlafen im Sommer zwar oftmals weniger als im Winter, doch wir sind tagsüber auch weitaus aktiver und bekommen mehr Sonnenlicht ab als in der dunklen Jahreszeit. Das kompensiert die teils unruhigen Nächte und unser Körper kann besser mit der Müdigkeit umgehen.

Und falls das alles immer noch nicht hilft, gibt es immer noch unsere natürliche Schlafkapsel Peace. 

In diesem Sinne: Lasst uns den Sommer genießen, denn der Winter klopft früh genug wieder an die Tür!

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